20131120

{ Awesome Hair }

Grazia Magazine

Halblang und blonde Strähnchen im Unterhaar (ist das ein Wort?). Hm... ob die Farbe mit längeren Haaren wohl auch noch gut aussieht?

{ Primark }

Mehr Statement als Kette?
Es gibt gerade aufgrund der Dokumentation "Mode zum Wegwerfen" (einfach mal bei youtube eingeben) wieder eine Diskussion über die Moral und Primark. Zumindest in meinem Facebook-Universum ist dies der Fall. Ich fand die Doku recht aufschlussreich, wenn man etwas darüber lernen will, wie man nicht ein Konzept befolgt. Das einzige, was die Damen und Herren zum Thema "Wegwerfmode" anbieten, sind ihre eigenen Behauptungen. Junge Mädels würden dort einkaufen, die neue Jeans einmal tragen und dann in die Tonne kloppen. Anstatt dem ökologischen Aspekt nun weiter nachzugehen, versuchen sie in Indien widrige Arbeitsbedingungen aufzudecken. Das ist auch sehr interessant, aber es soll doch um den Wegwerf-Aspekt gehen? In Indien erzählt ihnen nun eine indische Gewerkschafterin, die sich für bessere Arbeitsbedingungen einsetzt, dass Primark nur eine Marke von vielen ist. Ob nun die 9 Euro Jeans oder die 70 Euro Jeans: die kommen, platt gesagt, aus der gleichen Fabrik. Immerhin wird sich dann im Bericht gefragt, wie Primark zu solch günstigen Preisen anbieten kann. Nun, des Rätsels Lösung hatte davor bereits eines der Mädchen genannt, die sie interviewt hatten: Die Masse machts. Das Unternehmen verkauft sehr viel und hat für die Branche untypisch geringe Gewinnmargen. Das sieht so aus: Ein bekannter Sportschuhhersteller zum Beispiel produziert einen Turnschuh für knapp 6 Euro und verkauft ihn dann für um die 100 Euro. Primark produziert den Schuh günstiger (und meiner Meinung nach nicht (oder nicht nur/zwangsläufig), weil sie ihren Arbeitern weniger zahlen, sondern weil sie oft minderwertiges Material verarbeiten) aber verkauft ihn auch weit günstiger. Ergo ist der Profit pro Stück geringer, aber weil sie eine sehr hohe Stückzahl verkaufen lohnt sich das Geschäft aufgrund der Masse an gehandelten Gütern.

Ein hoher Warenpreis garantiert keine gerechten Arbeitsbedingungen, was man am Beispiel Zara sieht. Das Unternehmen musste vor kurzen aufgrund bestätigter Anschuldigungen wegen arbeitsrechtlichen Verstößen eine sehr hohe Geldstrafe zahlen. Den wahren Verlauf von Produktionsketten zu verfolgen, ist leider weit schwieriger als zu sagen: "Wenn eine Hose nur 9 Euro kostet, dann hat jemand anderes den Preis gezahlt". Es gibt keine Faustegel, an die sich der Konsument halten kann und das gilt nicht nur für die Textilwirtschaft, wobei ich es hier noch weit schwieriger finde als beispielsweise in der Nahrungsmittelindustrie. Es ist wichtig, einen Diskurs über Konsum zu führen, über diejenigen, auf dessen Rücken wir gut leben. Und wäre das auch das Thema der Doku gewesen, wäre sie auch durchaus gut. Aber aufgrund des Aufhängers des Berichts und der dann schlechten Ausführung des Themas finde ich sie schlecht. Ich hatte erwartet, etwas darüber zu lernen, was für Textilien verwendet werden, wo diese herkommen und wie das qualitativ aussieht. Und woran es liegt, dass, wie behauptet wird, die Mode angeblich direkt wieder weggeworfen wird (was ich für völligen Käse halte-aber ich kann auch nur für mich und meinen Freundeskreis sprechen). Am Ende der Doku wird etwas über den Gehalt von Schadstoffen gesagt (endlich!!), aber auch das ist ja nicht der Grund, dass es angeblich "Mode zum Wegwerfen" ist. Außer sie meinen das im übertragenen Sinne. Aber davon gehe ich nicht aus.


Nicht nur ein Mantel - sondern ein kontroverses Objekt.

Zeitgeistliches Objekt - kein Kleid


20131116

Light look nail polish

P2 volume gloss gel look polish in der Farbe "020 business woman". In einer Schicht, wie hier, leicht deckend und in einer zweiten wird der Lack seinem Namen dann gerecht. Momentan finde ich den light look mit nur einer Schicht schön.


20131115

{ Isabel }

Gestern begann der Verkauf der Isabel Marant pour H&M Kollektion. Ich bin im Online-Shop nicht alle Artikel durchgegangen, hatte aber den Eindruck, dass am Ende des Tages bereits vieles vergriffen war. Für mich war dies die erste interessante Designer-Kollaboration. Generell war das Feedback auch recht positiv, einige negative Stimmen beurteilten die Kollektion aber auch als 'langweilig'.
this is a free imageEs sind viele gute Basics dabei und selbst die ausgefalleneren Teile, wie die puscheligen oder bunten Indio-Style Jacken, sind im deutschen Understatement-Alltag noch gut tragbar. Jedoch: das Gesamtbild der Stücke weicht nur gering von der Mode ab, die generell beim Schweden zu kaufen ist. Das fiel mit besonders aufs, als ich mich durch den Shop clickte und einige Teile fand, die auch aus der Kollektion hätten sein können. Das ist gut und auch schlecht. Gut, weil man sich seinen Isabel Marant Look auch mit 'normalen' Stücken zusammenstellen kann und schlecht ist es, weil das nicht gerade für die Einzigartigkeit der Kollektion spricht. Oder es bedeutet einfach nur, dass H&M oft bei Marant abguckt dass Marant und H&M gut zusammenpassen.
Abschließend sage ich zu dem ganzen: Mich inspiriert die Kollektion. Dieser monochrome Look mit wenigen farbigen Elementen, der Wechsel zwischen weiten und engen Schnitte, schick und indigen ist eine coole Sache.


20131114

{ Einstand mit Socken } pun intended...

Stimmung beginnt oft bei den Füßen. Über die Substanzialität des Schuhs an sich habe ich an dieser Stelle noch nicht berichtet. Kommt noch, keine Angst.

Aber erstmal: Socken


Außerdem habe ich mir dazu eine Tunika gekauft. Aber diese gefütterten dicken Socken haben den Kampf in der Tüte um das beliebteste Kleidungsstück eindeutig für sich entschieden (selbst unter den widrigen Umständen einer ziemliche hässlichen C&A Tüte).

Der versprochene Weihnachtsbaum kommt auch noch.  Seine Fertigung bedarf jedoch einigen Geschicks...

20131113

{ New In: Jiiiihaaa! }

Eine meiner neuesten ebay-Beuten:


Sehr gut verarbeitet und absolut bequem. In der Grundschule habe ich bereits Cowboystiefel getragen. Ich hatt ein Paar aus schwarzem Rauhleder(imitat?) und ein braunes Paar. Es war eine Abwechslung zu den guten elefanten-Kinderschuhen. Ich kann mich noch genau an die Westerstiefel erinnern und würde sie noch immer tragen. Ich habe nie wieder ein paar gefunden, das mir gefallen hat. Diese sind ganz cool. Das Muster am Schaft ist etwas silber. Wenn es stören sollte, kann ich es noch immer mit schwarzer Schuhcreme verschwinden lassen. Aber momentan finde ich es ganz interessant.

20131111

{ Weihnachten: Es beginnt }

Dieses Jahr heiße ich die Weihnacht willkommen, ich habe total Lust auf Tamtam, Schischi, Lametta und Bratäpfel.
Heute habe ich über den Baum nachgedacht und den moralischen Implikationen. Ich möchte einen kleinen Baum, aber einen kleinen Baum zu fällen um meiner Dekorationslust nachzukommen - das ist gefühlsmäßig inakzeptabel. Dann gibt es noch den Kompromiss: im Topf. Aber, stop shitting yourself, die Teile verrecken nur langsamer.
Trotzdem, dieses Jahr schmücke ich nicht meine Zimmerpalme. Ich erstell mir eine Tanne aus Alt-Karton. Ich nenne es:


Impressionen eines Baumes.


Ja genau, das ist ein Van Gogh